Naturparke sind etwas ganz Besonderes:

Es sind Gebiete, die unter Schutz stehen, um die Tiere und Pflanzen, die in ihnen leben, zu schützen. Manche Tiere und Pflanzen sind schon so selten geworden, dass sie sogar nur mehr in solchen speziellen Gebieten vorkommen. Dort werden sie von den Menschen geschützt, damit sie nicht verloren gehen. Das nennt man Naturschutz. Zu den Gebieten sagt man auch Schutzgebiete oder Naturschutzgebiete.

Naturparke sind also Schutzgebiete, in denen Pflanzen und Tiere und ihre Umgebung geschützt werden.

Aber sie können noch viel mehr! Ähnlich wie Häuser 4 stützende Wände haben, stützen sich unsere Naturparke auf 4 Säulen:

Schutz - Bildung - Erholung - Regionalentwicklung - die 4 Säulen eines Naturparks

Die 1. und die 2. Säule – Schutz und Bildung – sorgen dafür, dass die Natur in den Gebieten geschützt wird und dass Menschen sie entdecken und lernen mit ihr umzugehen.

Aber die BesucherInnen sollen in den Naturparken auch Spaß haben und es sich dort gut gehen lassen, deshalb gibt es auch Wanderwege, Spielplätze und andere spannende Dinge zu entdecken:

das ist die 3. Säule– Erholung.

Schließlich gibt es dann noch Menschen, die in diesen Gebieten leben und arbeiten. Diese vermieten zum Beispiel Zimmer an die Besucher des Naturparks oder verkaufen Essen im Restaurant. Aber auch Bauern, die ihre Marmelade an die Besucher verkaufen, können so durch den Naturpark Geld verdienen. Das wird dann „Regionalentwicklung – Regionales“ genannt und bildet die 4. Säule der Naturparke.